DMR-System von Hytera schützt weltbekanntes Naturreservat
Der Kruger-Nationalpark erstreckt sich über ein Gebiet von 19.485 Quadratkilometer von der Provinz Limpopo bis zur Provinz Mpumalanga im Nordosten von Südafrika. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 360 km, in Ost-West-Richtung ist der Park 65 km breit. Damit gehört er zu den größten Wildreservaten in Afrika. Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) hat Teile des Parks als Internationales Biosphärenreservat ausgewiesen.
Im Park leben viele große Säugetiere. Über 147 Arten sind im Reservat zu Hause, darunter Spitzmaulnashörner, Elefanten, Büffel, Leoparden und Löwen, die von der Bevölkerung vor Ort auch als die südafrikanischen "Big Five" bezeichnet werden. Leider ist die Umweltkriminalität noch immer ein großes Problem. Wilderer haben es vor allem auf das Horn von Nashörnern und auf Elfenbein abgesehen. Zur Bekämpfung der Wilderei und zum Schutz der Naturschätze wird ein Spezialteam von Rangern eingesetzt, die im Park patrouillieren.
Herausforderungen
Im Park sind über 600 Ranger unterstützt von Polizei (SAPS) und Armee (SANDF) sowie von zwei Helikoptern im Kampf gegen die Wilderei im Einsatz. An der Grenze zu Mosambik (einschließlich Pufferzonen) wurden Zäune errichtet, um unerwünschte "Besuchern" am Zugang zum Park zu hindern. Die Überwachung erfolgt über die Leitstelle im Park in Abstimmung mit der nationalen Wildereibekämpfungsbehörde, die auch alle Aktivitäten und die entsprechenden Einheiten für die Bekämpfung der Wilderei koordiniert. Für die effiziente Kollaboration aller beteiligten Ressourcen wurde eine professionelle Kommunikationslösung benötigt, um das Ziel zu erreichen, sowohl unter den Tieren als auch unter den Menschen keine Todesfälle mehr zuzulassen.
Angesichts der herausfordernden Wildnis und der natürlichen Sensibilität der Aktivitäten im Park konnten Festnetz- und Mobilfunk-Telekommunikationsdienste nur die primären Touristenbereiche abdecken. Die für das Vorhaben so wichtigen Anforderungen konnten damit aber nicht erfüllt werden. Bedingt durch die enorme Größe des Reservats mit ausgedehnten Ebenen und Wiesenflächen war es aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nicht machbar, mehre Stationen für die Sicherstellung der Kommunikation einzurichten.
Daher nutzten die Patrouillen jahrelang die einfachen Push-To-Talk-Funktionen ihrer alten analogen Funksysteme. Da jedoch mit der Zunahme der Wilderei auch die Ressourcen für deren Bekämpfung aufgestockt wurden, kam das bestehende System an seine Grenzen. Hinzu kam, dass die Rangers auch mehrere Todesfälle in entlegenen Gebieten zu beklagen hatten. Es wurde also eine bessere Methode für die Lokalisierung von Vorfällen und die Entsendung von Verstärkungskräften benötigt.
Unsere Lösung
Nach einer umfassenden Standortuntersuchung und Gesprächen mit dem Kunden über sein Budget und die aktuelle Infrastruktur stellte Hytera ein zuverlässiges, kosteneffizientes Kommunikationssystem für den Kampf gegen die Wilderei bereit, das aus einem DMR Tier II-Repeatersystem für mehrere Standorte und der Smartdispatch-Applikation bestand.
Die DMR-Produkte von Hytera nutzen TMDA-Technologien für die Verbesserung der Kanaleffizienz in den zugewiesenen Funkfrequenzen. Dadurch kann die digitale Kommunikationskapazität im Vergleich zum alten analogen System verdoppelt werden, ohne dass dafür neue Frequenzen beantragt werden müssen.
Die per Mikrowellentechnik verbundenen Repeater bilden das Backbone des Kommunikationssystems. Sie unterstützen klare Sprach- und Datendienste. Vervollständigt wird die umfassende Lösung durch eine Dispatching-Zentrale.
Die Leitstelle kann jetzt die Fernwartung koordinieren und die Reaktionszeiten durch den Einsatz verschiedener Applikationen wie SDS, Fahrzeugortung, Abfrage von Personenstandorten und Streckenüberwachungsdienste verkürzen.
Für das Überleben in der rauen Umgebung des Wildreservats wurden Endgeräte vom Typ MD785G und PD785G implementiert. Die Geräte entsprechen den MIL-STD 810G-Standards und stellen damit sicher, dass die Performance nicht durch die unausweichlichen Stöße und Stürze beeinträchtigt wird. Auch unter den widrigsten Wetterbedingungen wie Starkregen und Sandstürme funktionieren die Funkgeräte tadellos und gewährleisten exzellente Klarheit.
Das repeaterbasierte System ist zukunftssicher. Wenn die Kommunikationsaktivitäten später ansteigen, kann einfach und problemlos ein Upgrade auf das Hytera Extended Pseudo Trunking (XPT) vorgenommen werden. Die Repeater können nach einem Software-Upgrade sogar zu einem Hytera DMR-Bündelfunksystem migriert werden, wenn die Ranger-Ressourcen wachsen. Auf diese Weise wird ein einfacher Migrationspfad für den Ausbau zu einem noch leistungsfähigeren System bereitgestellt. Das hält den Rangern den Rücken frei und erlaubt es ihnen, sich voll und ganz auf den Schutz der Wildtiere zu konzentrieren.
Mehrwert der Hytera-Lösung
- Stabile und robuste Endgeräte
- Erhöhte Spektrumseffizienz durch DMR-Technologie
- Leistungsfähiger DMR-Repeater mit großer Abdeckung
- IP-basierte Netzwartung für geringere Betriebskosten
- Dispatcher-Arbeitsplatz stellt verschiedene Applikationen bereit
- Flexibler Ausbau der Systemkapazität- oder -funktionalität
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Ich helfe Ihnen gerne
Martin Asbrock
Head of Sales Central Europe