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Hytera DS-6310 Simulcast

Das Gleichwellenfunksystem von Hytera basiert auf dem offenen DMR-Standard und ermöglicht den Betrieb eines konventionellen DMR-Funksystems (DMR Tier II) als Gleichwellennetz. Zuverlässige Versorgung mit DMR-Funk über große Flächen: Das Hytera Simulcast-System eignet sich hervorragend für Versorger, den öffentlichen Nahverkehr und Kommunen, die ihr bestehendes Gleichwellen- bzw. Analogfunksystem modernisieren wollen oder müssen.

Das Hytera DS-6310 Simulcast-System basiert auf den offenen DMR-Standard und ermöglicht den Betrieb eines konventionellen DMR-Funksystems (DMR Tier II) als Gleichwellennetz.

Vorteile von DMR-Simulcast

  • Flächendeckende Funkabdeckung mit nur einem Frequenzpaar
  • Umfangreiches Funkgeräte-Portfolio
  • Hohe Sprachqualität dank „Dynamic Voting“
  • Analog- und Digitalbetrieb
  • Mehr Kapazität durch intelligentes Systemmanagement (Subnetting)
  • Flexible Vernetzung dank IP-Technik

Flächendeckende Funkabdeckung mit nur einem Frequenzpaar

Gleichwellensysteme werden eingesetzt, wenn große Gebiete frequenzeffizient mit Funk versorgt werden müssen und der Schwerpunkt der Funkkommunikation auf die digitale Funktionalität eines DMR-Tier-II-Systems gelegt wird. Dank der Gleichwellentechnik ist nur ein Fequenzpaar für ein solches Funksystem erforderlich, unabhängig von der Anzahl der Basisstationen im Netz.

Umfangreiches Funkgeräte-Portfolio

Das Simulcast-System basiert auf dem DMR-Standard für konventionellen Digitalfunk (DMR Tier II). Somit ist die Kompatibilität mit zahlreichen Hytera-Funkgeräten gewährleistet. Analoge und DMR-Funkgeräte können damit weiter genutzt werden.

Analog- und Digitalbetrieb

Das Hytera Simulcast-System kann analog oder digital betrieben werden. Im Analogbetrieb werden die Signalisierungen CTCSS und CDCSS unterstützt. Der große Mehrwert ergibt sich aber erst in der digitalen Nutzung. Hier können auf einer Frequenz gleichzeitig zwei Gespräche geführt werden und es stehen auch Datenübertragungsdienste zur Verfügung.

Mehr Kapazität durch intelligentes Systemmanagement (Subnetting)

Das Simulcast-System ist mit Hilfe der Netzmanagement-Software in verschiedene Subnetze abhängig von Basisstationen oder von Zeitschlitzen eines Repeaters einteilbar. Jedes Subnetz arbeitet als eigenes Funksystem und kann in bestimmten Gebieten zusätzliche Kapazität bereitstellen. Um auf geänderte Bedingungen schnell reagieren zu können, können Subnetze zeitweise miteinander verbunden werden.

Hohe Sprachqualität dank „Dynamic Voting“

Die ausgezeichnete Sprachqualität des Simulcast-Systems spielt die Stärken des Digitalfunks vollends aus. Darüber hinaus sorgt das System dafür, dass auch in Gebieten, wo sich die Funkversorgung zweier Basisstationen überlappt, eine ideale Sprachqualität gewährleistet ist. Die Vermittlung stellt mit Hilfe einer Qualitätsprüfung sicher, dass das beste Funksignal weitergegeben und ausgestrahlt wird.

Flexible Vernetzung dank IP-Technik

Die IP-basierte Systemarchitektur ermöglicht eine flexible Vernetzung und stellt zudem niedrige Anforderungen an die Systemverbindungen. Auf der Grundlage handelsüblicher Netzwerktechnik, wie Server, Switches und Router, lässt sich das IP-Verbindungsnetz des Simulcast-Systems kostengünstig warten und aufrüsten.

Vielfältige Architekturmöglichkeiten

Das Hytera DS-6310 Simulcast-System besteht aus Basisstationen und aus mindestens einer Vermittlung (Mobile Switching Office, MSO). Die einzelnen Netzbestandteile werden über ein IP-Verbindungsnetz miteinander verbunden.

Basisstation – Flexibilität bis ins kleinste Detail

Die Basisstation des Simulcast-Systems basiert mit dem RD985S auf erprobter Repeater-Technik von Hytera.

  • Modularer Aufbau für leichte Bedienung und Wartung.
  • Wahlweise Lieferung in einem Geräteschrank oder Einbau in einenvorhandenen Schrank.
  • Vorhandene RD985S können für Simulcast verwendet werden

Dispatcher-System

Für das Simulcast-System von Hytera stehen sowohl eine Line-Dispatcher (LDS) als auch eine Funkdispatcherlösung zur Verfügung. Beide Lösungen zeichnen sich durch effiziente Kommunikation und einfaches Management der Funkteilnehmer im Simulcast-System aus.

Netzmanagement-System (NMS)

Das NMS dient zur effizienten Administration des Funksystems, indem es umfangreiche Funktionen für die Überwachung, den Betrieb und die Wartung bereitstellt. Darüber hinaus ermöglicht es die Konfiguration der Software- und Hardware-Komponenten.

  • Dank seiner Client-Server-Architektur können mehrere Arbeitsstationen angebunden werden.
  • Zentrale Verwaltung von Netzelementen und Software-Updates per Fernzugriff (Remote).
  • Einrichten von Gateways für eine PABX- oder PSTN-Anbindung, welche per SIP-Protokoll eine Kommunikation zwischen Funksystemen und Telefonen ermöglicht.

Technische Daten des Simulcast-Systems

Eigenschaften des Gleichwellenfunksystems
FrequenzbereichVHF: 136 MHz – 174 MHz
UHF: 400 MHz – 470 MHz
Unterstützte BetriebsartenDMR Tier II gemäß ETSI TS 102 361-1/2/3
Analog
Basisstationen100 pro MSO
Repeater200 pro MSO
Unterstützte Repeatermax. 2 pro Basisstation
Vermittlungen (MSO) max. 8 im Funksystem
Kanalraster12,5 / 20 / 25 kHz (analog)
12,5 kHz (digital)
Eigenschaften der Basisstation
Leistungsaufnahme unter VolllastBei einem Repeater: ≤ 200 W
Bei zwei Repeatern: ≤ 400 W
Betriebstemperaturbereich-30 °C bis +60 °C
Lagertemperaturbereich-40 °C bis +85 °C
Relative Luftfeuchtigkeit5 % bis 95 %
Abmessungen (H x B x T)
(Geräteschrank)
Bei einem Repeater: 355 x 428 x 483 mm (8 HE)
Bei zwei Repeatern: 900 x 600 x 600 mm (18 HE)
Gewicht (Geräteschrank)Bei einem Repeater: ≤ 50 kg
Bei zwei Repeatern: ≤ 110 kg

Alle Funktionen und technischen Angaben wurden gemäß den entsprechenden Standards getestet. Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung sind Änderungen vorbehalten.

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